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Inhalt:
1. Fehmarn-Festival-Group versus Kreis 27. Februar 2010 2. Partnerschaft mit SPD-Ortsverein Kalkobes? 27.Januar 2010 3. Grünkohlessen in Orth 17. Januar 2010 3. Rundbrief des Vorsitzenden 21.Dezember 2009
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Fehmarn-Festival-Group versus Kreis
Die Wellen schlagen hoch, die Gemüter sind erregt: Kein Jimi-Hendrix-Revival-Fest in Flügge, so die Meinung der Kreisverwaltung. Das bisherige Festivalgelände am Campingplatz vor dem Flügger Deich sei als FFH-Gebiet bereits seit Jahren naturschutzrechtlich geschützt und Veranstaltungen wie das von der FFG bisher seit vielen Jahren durchgeführte eintägige Fest nicht zulässig, so die UNB und der dafür verantwortliche Landrat Reinhard Sager. Bereits seit 2007 gehe es um die Genehmigung der Veranstaltung durch die Stadt Fehmarn. so der Kreisverwaltungschef. Fehmarns Bürgermeister habe die Bedenken gegen die Genehmigung jedes Jahr ignoriert und die Genehmigung für die Durchführung auf der Wiese erteilt.
Man könnte meinen, dies sei ein Streit zwischen Genehmigungsbehörde (Stadt Fehmarn) und Kommunalaufsichtsbehörde (Kreis Ostholstein). So weit, so rechtlich einwandfrei. Doch: Auf der Strecke bei der Auseinandersetzung zwischen Stadt und Kreis könnte die Großveranstaltung auf Fehmarn bleiben. Im vergangenen Jahr zog die Erinnerung an das legendäre Chaos-Festival am Flügger Strand, das im September 1970 den letzten öffentlichen Auftritt der Rock-Legende Jimi Hendrix in seinem leben verzeichnete, nach Angaben der Veranstalter mehr als 15.000 Menschen an. 15.000 Rockfans, die eigens nach Fehmarn kommen, um Rockmusik vom Feinsten zu hören, sich Erinnerungen hinzugeben und die Seele in freier Natur baumeln lassen wollen, stellen zum Ende der touristischen Sommersaison auch ein wirtschaftliches Potential erster Güte für Fehmarn dar.
Das von den vielen Ehrenamtlichen der FFG aufgezogene große Fest sollte nicht untergehen! Darin sind sich eigentlich alle Beteiligten einig. Auch der Landrat sich sich beileibe nicht als Gegner der Veranstaltung. Doch Recht muss Recht bleiben, meint er und so lädt er die Verwaltung Fehmarns zu einem Gespräch über das Thema ein, um die Kuh vom Eis zu bekommen. Der Vorstand der FFG ist sauer, weil er von dem geplanten Gespräch ausgeschlossen bleiben soll. Der Tourismusausschuss spricht sich mit großer Mehrheit für den Erhalt des Festes auf der bisherigen Wiese aus und macht so eben nicht den Weg frei für Verhandlungen, die vielleicht zu einem allseits akzeptierten Kompromiss führen könnten. Schließlich geht es letztlich um die FFH-Wiese, die, so die UNB, vor einem massiven Eingriff des Menschen geschützt werden müsse.
Es wäre zu wünschen, wenn sich alle Beteiligten auf einen Standort einigen würden, der konfliktfrei ein unbeschwertes Fest für viele, viele Begeistere zulassen würde. Übrigens, als vor Jahren die FFG das Jimi-Hendrix-Revival-Festival aufzog, fand es die ersten Jahre unmittelbar neben der Wohnbebauung in Petersdorf statt.
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Partnerschaft mit SPD-Ortsverein Kalkobes?
Eine Meldung und ihre Geschichte.
Verdutzt werden sich die SPD-Mitglieder auf Fehmarn die Augen gerieben haben, als sie am 27. Januar auf der ersten Seite des Fehmarnschen Tageblattes erfahren durften, dass ihr Ortsverein eine Patenschaft mit dem SPD-Ortsverein Bad Hersfeld-Kalkobes eingegangen sein soll. Der aufmerksame Leser bemerkte natürlich, dass sich das FT auf eine Meldung der „HZ online“ beruft. Der Inhalt der Meldung ist nicht weiter zu beanstanden. Doch wie war es tatsächlich?
Daniel Faßhauer, der junge Ortsvereinsvorsitzende der SPD Kalkobes (ein Stadtteil von Bad Hersfeld) mit persönlichen Bindungen nach Fehmarn, war vergangenen Sommer an den OV Fehmarn per E-Mail herangetreten mit der Bitte, beiden Ortsvereinen eine Partnerschaft zu ermöglichen. Nach Beschluss im geschäftsführenden Vorstand wurde Peter Baldus mit der weiteren Kontaktaufnahme beauftragt. Dies geschah Anfang des Jahres, als sich Daniel Faßhauer und Peter Baldus zu einem längeren Gespräch persönlich trafen. Während dieses in netter und lockerer Athmosphäre geführten Gesprächs wurden verschiedene Möglichkeiten von Gemeinsamkeiten in Kommunalpolitik und Ortsvereinsarbeit besprochen und als Fazit festgestellt, dass beide Ortsvereine zunächst über die beiden nun persönlich bekannten Vorstandsmitglieder Kontakt halten sollen. Eine offizielle Partnerschaft, wie das FT berichtet, ist derzeit nicht vorgesehen. Eine solches Vorhaben bedürfte auch das Votum der Mitglieder der beteiligten Ortsvereine. Auf der Vorstandssitzung im Januar unterrichtete der Presseverantwortliche Peter Baldus die Vorstandsmitglieder über das geführte Gespräch und er erhielt den Auftrag weiterhin den Kontakt des OV Fehmarn zum Ortsverein Kalkobes zu halten.
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Traditionelles Grünkohlessen in der Gaststätte “Ostseeblick” in Orth
Neben der Politik pflegt der SPD Ortsverein Fehmarn auch die Geselligkeit . So trafen sich Mitglieder und Freunde des Ortsverein zum traditionellen Grünkohlessen in der Gaststätte „Ostseeblick“ in Ohrt a. F. Mit 45 Mitgliedern war der gemütliche Gastraum voll besetzt. Vorsitzender Uwe Hardt begrüßte eingangs die Teilnehmer und so ganz ohne Politik ging es dann doch nicht . So berichtete er kurz vom Kreisparteitag der SPD in Grömitz und wünschte dem frisch gewählten Kreisvorsitzenden Lars Winter , der sich um ein Landtagsmandat im Nordkreis mit einem guten Ergebnis bereits auf Fehmarn einen Namen gemacht hatte, eine erfolgreiche Amtsführung. Auf dem arbeitsintensiven Kreisparteitag wurden außerdem zahlreiche Anträge , die zum Teil lebhaft diskutiert wurden , für den Landesparteitag auf den Weg gebracht. Dann ließ man sich das schmackhaft zubereitete Essen schmecken . Mit humorvollen Beiträgen von Ingelore Spaeth wurde das Zusammensein entsprechend gewürzt. Mit dem Ausblick auf das „Frische Suppe Essen“ am 21. Februar machte man sich bei einsetzendem Schneefall auf den Heimweg.
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SPD Ortsverein Fehmarn Rundschreiben 15. Dezember 2009
Liebe Genossinnen und Genossen,
das Jahr 2009 neigt sich dem Ende zu. Es war für die Sozialdemokratie ein schlimmes Jahr. Die Wahlergebnisse vom 27. September waren für uns alle ein Schock. Wir müssen die Niederlage offen analysieren. Auf drei überregionalen Mitgliederkonferenzen und 15 Kreisverbandsversammlungen wurden die Wunden „geleckt“. Dabei nahmen die Mitglieder kein Blatt vor den Mund und Defizite vom Ortsverein bis zum Parteivorstand wurden offen angesprochen und Vorschläge für die Erneuerung der Partei formuliert. Wir wollen trotzdem den Kopf nicht hängen lassen, die SPD wird auch dieses Tal überwinden, denn der Parteitag in Dresden wagte den Aufbruch und stimmte hoffnungsvoll. Auch auf Fehmarn wird sich die Parteienlandschaft verändern. Auf einer außerordentlichen Mitgliederversammlung hat der OV Landkirchen beschlossen, dem OV Fehmarn zum 15.03.10 beizutreten. Der Vorstand des OV Fehmarn hat diesen Beitritt einstimmig begrüßt, denn nun wird die SPD Fehmarn mit einer Stimme die Belange unserer Bürgerinnen und Bürger vertreten können. Ich persönlich freue mich ganz besonders, dass der Zusammenschluss der SPD auf Fehmarn nun Wirklichkeit geworden ist. Auf der Jahresversammlung am 15.03.10 in Puttgarden um 19.30 Uhr in „Johnsens“ Gasthof werden wir erstmals einen gemeinsamen Vorstand wählen. Auch der Kreisvorstand hat diesem Zusammenschluss bereits zugestimmt. Ich hoffe, ich habe euch, liebe Genossinnen und Genossen, mit diesem Rundschreiben eine Weihnachtsüberraschung präsentiert. Ich wünsche euch allen ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr 2010!
Erinnerung : neben der Politik darf auch die Geselligkeit nicht zu kurz kommen. 17.01.2010 12.00 Uhr Grünkohlessen in Orth „Ostseeblick“ Anmeldungen bis zum 6.01.10 21.02.2010 12.00 Uhr „Frische-Suppe-Essen „ in Burg „Ton olen Bahnhof“ Anmeldungen bis zum 16.02.2010 Beide Essen werden wieder wie in den Vorjahren „subventioniert“, Anmeldungen bei W. Nieling 9469 , Kl. Osterkamp 04372 1312 oder U. Hardt 2342 .
Nochmals herzliche Weihnachtsgrüße und ein gesundes neues Jahr 2010 !
Uwe Hardt für den Vorstand des OV Fehmarn
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